Häufig gestellte Fragen
Welcher Sensortyp ist der richtige für meine Heizungsregelung?
Die Auswahl des richtigen Sensors richtet sich nach den Vorgaben Ihrer Heizungsregelung oder Ihres Thermostats. Die häufigsten Sensortypen in der SHK-Technik sind Pt1000-Sensoren und NTC-Fühler. Prüfen Sie die Dokumentation Ihrer Regelung: Der neue Fühler muss dieselbe Kennlinie haben wie der alte, damit die Anzeige stimmt. Bei einem Pt1000-Sensor beträgt der Widerstand bei 0°C genau 1000 Ohm, bei einem Pt100-Sensor sind es 100 Ohm. Diese beiden Typen sind nicht miteinander kompatibel.
Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie den alten Fühler mit einem digitalen Multimeter messen oder die Artikelnummer des defekten Fühlers ermitteln. Bei Fragen zur Sensorauswahl beraten wir Sie gerne telefonisch.
Sind die Temperaturfühler mit meiner Heizungsregelung kompatibel?
Ja, unsere Temperaturfühler sind mit allen gängigen Heizungsregelungen kompatibel, sofern Sensortyp und Anschlusstechnik übereinstimmen. Wir bieten alle Standard-Sensoren (Pt100, Pt1000, NTC, KTY) sowie verschiedene Anschlussarten (2-, 3- oder 4-Leiter) an.
Wählen Sie einfach im Produktkonfigurator den Sensortyp aus, den Ihr Regler benötigt. Die Anschlusstechnik richtet sich nach der Kabellänge: Für kurze Distanzen bis 10m reicht meist ein 2- Leiter-Anschluss, bei längeren Kabelwegen empfehlen wir 3- oder 4-Leiter-Technik zur Kompensation des Leitungswiderstands.
Kann ich einen defekten Temperaturfühler selbst austauschen?
In der Regel ja, sofern Sie einige wichtige Punkte beachten. Achten Sie darauf, dass das Ersatzteil die gleichen technischen Spezifikationen aufweist wie der defekte Fühler (Sensorwert bei 0°C, Toleranzklasse, Anschlussart).
Vor dem Austausch schalten Sie die Anlage spannungsfrei. Bei Fühlern in Tauchhülsen ist der Wechsel besonders einfach: Sie können den Fühler ohne Entleeren des Systems aus der Hülse ziehen und den neuen einsetzen. Bei fest installierten Fühlern beachten Sie die Montageanleitungen und verwenden Sie gegebenenfalls Wärmeleitpaste für optimale Wärmeübertragung.
Wie installiere ich einen Außenfühler richtig?
Der Außenfühler sollte an einer Nord- oder Nordwestwand montiert werden, wo er weder direkter Sonneneinstrahlung noch Heizungsabluft ausgesetzt ist. Die optimale Montagehöhe liegt bei etwa 2,5 Metern über dem Boden.
Wichtig ist, dass der Fühler die echte Außentemperatur misst und nicht durch Sonneneinstrahlung, Abwärme von Geräten oder Wärmestrahlung von Fenstern beeinflusst wird. Führen Sie das Anschlusskabel wettergeschützt ins Gebäudeinnere und sorgen Sie für eine fachgerechte Abdichtung der Kabeldurchführung.
Wann und wie verwende ich Wärmeleitpaste?
Wärmeleitpaste ist empfehlenswert, wenn der Temperatursensor nicht direkt am Messmedium anliegt. Das ist typischerweise bei Tauchhülsen und Rohranlegefühlern der Fall. Die Paste füllt Lufteinschlüsse zwischen Sensor und Messstelle und verbessert dadurch die Wärmeübertragung erheblich.
Tragen Sie die Paste dünn und gleichmäßig auf die Sensorhülse auf, bevor Sie den Fühler einsetzen. Das Ergebnis: Der Fühler reagiert schneller auf Temperaturänderungen und liefert genauere Messwerte. Eine 10ml-Tube reicht für viele Installationen.
Kann ich die Kabellänge meines Temperaturfühlers verändern?
Grundsätzlich ist das möglich, aber es gibt wichtige technische Aspekte zu beachten. Bei Widerstandssensoren (Pt100/Pt1000) beeinflusst eine längere Leitung den Messwert durch ihren Eigenwiderstand.
Die Lösung: Verwenden Sie bei längeren Kabelwegen eine 3- oder 4-Leiter-Anschlusstechnik, die den Leitungswiderstand automatisch kompensiert. Wenn Sie Kabel verlängern müssen, verwenden Sie geschirmtes Kabel und stellen Sie fachgerechte, dauerhafte Verbindungen in einer geeigneten Anschlussdose her.
Bei NTC- oder KTY-Sensoren hat eine moderate Kabelverlängerung meist weniger Einfluss auf die Messgenauigkeit, solange die Verbindungen zuverlässig und korrosionsbeständig sind.