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Rohranlegefühler mit Gehäuse Vorderansicht
Rohranlegefühler mit Gehäuse
14,98 € *
Artikel-Nr.: 802111-1011
Rohranlegefühler mit Glasseide-Leitung - Vorderansicht
Rohranlegefühler mit Glasseide-Leitung
22,31 € *
Artikel-Nr.: 802180-1011
Rohranlegefühler mit PFA-Leitung - Vorderansicht
Rohranlegefühler mit PFA-Leitung
21,12 € *
Artikel-Nr.: 802170-1011
Rohranlegefühler mit PVC-Leitung Vorderansicht
Rohranlegefühler mit PVC-Leitung
13,39 € *
Artikel-Nr.: 802150-1011
Rohranlegefühler mit Silikon-Leitung Vorderansicht
Rohranlegefühler mit Silikon-Leitung
15,17 € *
Artikel-Nr.: 802160-1011

Ratgeber Rohranlegefühler

So vielfältig wie Ihre Anwendungen sind auch die Rohranlegefühler, die dafür eingesetzt werden können. In der Mess- und Regeltechnik sowie in der Prozesssteuerung kommt es auf präzise erfasste Temperaturen an – sie sind die Grundlage für einen sicheren und energieeffizienten Betrieb. Rohranlegefühler übernehmen diese Aufgabe zuverlässig, zum Beispiel an Vor- und Rückläufen von Heizsystemen, an Wärmepumpen oder in industriellen Rohrnetzen. Sie messen direkt an der Rohrwand, ohne in das Medium eingreifen zu müssen – einfach, schnell und wartungsfrei.

Für weitere Informationen zur Oberflächentemperaturmessung klicken Sie bitte hier.

Worauf Sie bei der Auswahl, beim Kauf, der Montage und Bedienung Ihres Rohranlegefühlers achten müssen, haben wir für Sie in diesem Ratgeber zusammengestellt.

 

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Was ist ein Rohranlege-Temperaturfühler?

Unsere Rohranlegefühler werden speziell für die Temperaturmessung an Rohrleitungen eingesetzt – typischerweise im Vor- und Rücklauf von Heizsystemen, in der Kältetechnik oder in industriellen Rohrnetzen. Die korrekte Erfassung der Rohrtemperatur ist entscheidend für die Effizienz des Gesamtsystems: Ist die Vorlauftemperatur zu niedrig, bleibt der Raum kalt – ist sie zu hoch, wird unnötig Energie verbraucht und die Betriebskosten steigen.

Maßgeblich für eine präzise Messung ist die Bauform des Rohranlegefühlers. Durch die speziell geformte Anlegefläche – z. B. in Prisma- oder Klotzform – lässt sich der Sensor thermisch optimal an die Rohrwand ankoppeln.

Jede Anwendung erfordert eine passende Geometrie und Befestigung, um eine großflächige Auflage, einen stabilen Sitz und eine kurze Ansprechzeit zu gewährleisten.

Unsere Rohranlegefühler sind in verschiedenen Bauformen und Leitungsausführungen erhältlich – für alle gängigen Anwendungen. Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter.

Bitte beachten Sie die folgenden Punkte bei der Auswahl Ihres Rohranlegefühlers:

  • Welcher Temperaturbereich soll erfasst werden? Achten Sie auf den zulässigen Einsatzbereich des Sensors und der Leitung.
  • Welche Umgebungstemperatur liegt am Einbauort vor? Auch Leitungsmaterial, Gehäuse oder Spannband müssen für diese Bedingungen geeignet sein.
  • Welche Umwelteinflüsse gibt es? (z. B. Feuchtigkeit, Dampf, mechanische Belastung, Vibration)
  • Welche Art von Rohrleitung wird überwacht? Der Außendurchmesser ist entscheidend für die richtige Passform.?
  • Wie wird der Fühler befestigt? (z. B. mit Spannband, Klotz, Gehäuse oder Klemmung)
  • Wie viel Platz steht zur Verfügung? Insbesondere bei beengten Einbauverhältnissen sollte die Bauform des Fühlers entsprechend gewählt werden. 

 

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Welche unterschiedlichen Bauformen von Rohranlege-Temperaturfühler gibt es?

Unsere Rohranlegefühler bieten wir mit GehäusePVC-LeitungSilikon-Leitung, PFA-Leitung und Glasseide-Leitung an. 

Sie können bei allen Anlegefühlern je nach Leitungsmaterial und Bauform aus den folgenden Sensoren wählen: 

  • Pt100 Sensoren: Pt100 Klasse A, Pt100 Klasse B, Pt100 1/3 Klasse B, Pt100 1/10 Klasse B
  • Pt1000 Sensoren: Pt1000 Klasse A, Pt1000 Klasse B
  • Pt500 Sensor: Pt500 Klasse B
  • Ni1000
  • NTC: 5kOhm, 10kOhm, 20kOhm
  • KTY: KTY81-110, KTY81-210
  • DS18B20
  • LM235Z

Weitere Sensoren sind ggf. auf Anfrage möglich. 

 

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Worauf muss ich bei der richtigen Auswahl meines Rohranlege-Temperaturfühlers achten?

Die Auswahl des passenden Rohranlegefühlers hängt von Ihrer konkreten Messaufgabe sowie den technischen Anforderungen Ihrer Anwendung ab. Häufig erreichen uns Fragen wie:

  • Ist der Fühler auch kompatibel?
  • Welchen Sensortyp benötige ich?
  • Welches Leitungsmaterial ist für meinen Einsatzfall geeignet?
  • Kann ich den Fühler bei bestehender Befestigung einfach tauschen?
  • Muss ich beim Einbau auf etwas Besonderes achten?

Die folgenden Punkte helfen Ihnen, den passenden Rohranlegefühler auszuwählen:

  1. Was ist der richtige Sensor?

    In unserem Onlineshop bieten wir Rohranlegefühler mit allen gängigen Messelementen an:

    • Pt100 / Pt1000 / Pt500 (Klasse A, B, 1/3B, 1/10B)
    • NTC (z. B. 10 kOhm, 5 kOhm)
    • KTY, Ni1000, DS18B20
    • Thermoelemente Typ J und Typ K

    Bitte prüfen Sie anhand der Bedienungsanleitung Ihres Messgeräts, welcher Sensortyp unterstützt wird und ob die Kennlinie des Sensors mit der Ihres Geräts übereinstimmt.

     Sie hier in der Übersicht oder auch in der Bedienungsanleitung, die Sie für jeden Fühlertyp downloaden können.
  2. Passt der Sensor zu Ihrem Temperaturbereich?

    Neben dem Sensor selbst müssen auch Leitung, Stecker und ggf. Gehäuse für den vorgesehenen Temperaturbereich geeignet sein. Prüfen Sie daher immer:

    • den zulässigen Temperaturbereich des Sensors
    • die Temperaturbeständigkeit der Anschlussleitung (z. B. PVC, Silikon, PFA, Glasseide)
  3. Welche Anschlussart ist erforderlich?

    Für Widerstandssensoren (z. B. Pt100) bieten wir Zwei-, Drei- oder Vierleiter-Ausführungen an. Die Wahl hängt von der gewünschten Messgenauigkeit und der Leitungslänge ab:

    • Zweileiter: ausreichend bei kurzen Leitungen und geringem Genauigkeitsanspruch
    • Dreileiter: bessere Kompensation von Leitungswiderständen
    • Vierleiter: höchste Genauigkeit, auch bei langen Zuleitungen

    Bitte prüfen Sie, was Ihr Messgerät unterstützt.

  4. Wie wird der Fühler korrekt angebunden?

    Die mechanische Ankopplung an das Rohr ist entscheidend für eine präzise und störungsfreie Messung. Achten Sie auf:

    • passende Bauform (z. B. mit Prisma oder Gehäuse)
    • geeignete Befestigung (z. B. Spannband)
    • sauberen, festen Kontakt zur Rohrwand

    Für optimale Wärmeübertragung kann Wärmeleitpaste zusätzlich die Reaktionszeit verbessern.

  5. Welche Umgebungsbedingungen herrschen?

    Berücksichtigen Sie die Anforderungen an:

    • Temperatur (dauerhaft/kurzzeitig)
    • Feuchtigkeit, Spritzwasser (IP-Schutzklasse)
    • mechanische Beanspruchung (z. B. Vibration)
    • Chemikalien oder aggressive Medien

    Vergleichen Sie Ihre Bedingungen mit den Angaben im Datenblatt. Bei Unsicherheiten beraten wir Sie gerne persönlich.

  6. Welches Zubehör benötigen Sie für ihren Temperaturfühler?

    Prüfen Sie bitte In den Lieferangaben zu jedem Temperaturfühler, was im Lieferumfang enthalten ist und überlegen Sie bei Ihrer Bestellung, ob Sie Zubehör benötigen.
    Folgende Zubehörartikel bieten wir an:

 

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Austausch eines defekten Fühlers

Beim Austausch eines defekten Rohranlegefühlers ist es wichtig, zunächst den korrekten Sensortyp zu bestimmen. Messelemente wie Pt100, Pt1000, NTC, KTY oder Thermoelemente (Typ J/K) sind untereinander nicht kompatibel. Prüfen Sie daher sorgfältig die technischen Angaben Ihres Messsystems oder ziehen Sie im Zweifelsfall die Bedienungsanleitung oder den Gerätehersteller zurate.

Sobald der richtige Fühlertyp feststeht, achten Sie auf die mechanische Anbindung: Der neue Fühler muss ordnungsgemäß am Rohr montiert werden können – sei es mit Spannband, Prisma, Gehäuse oder Klotz. Nur bei korrekter Befestigung ist eine präzise und störungsfreie Temperaturmessung möglich. Eine fehlerhafte Montage kann zu ungenauen Werten oder sogar zu Störungen im Gesamtsystem führen.

Denken Sie außerdem daran, ggf. Wärmeleitpaste sowie benötigtes Montagematerial (z. B. Spannbänder oder Halterungen) mitzubestellen – insbesondere dann, wenn diese beim Ausbau des alten Fühlers beschädigt oder mitentsorgt wurden.

 

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Häufig gestellte Fragen zu Temperatursensoren

Der Fühler zeigt ungewöhnliche Werte an?
Der Fühler liefert gar keine Werte?

Solche Symptome deuten häufig auf einen defekten Sensor oder einen fehlerhaften Anschluss hin. In beiden Fällen sollte zunächst überprüft werden, ob der Rohranlegefühler korrekt angeschlossen und mechanisch richtig montiert ist.

Bei widerstandsbasierten Sensoren (z. B. Pt100, Pt1000) kann der Widerstandswert mit einem Multimeter gemessen und mit den Sollwerten aus der Bedienungsanleitung verglichen werden. Das gibt Aufschluss darüber, ob der Sensor elektrisch noch intakt ist.

Handelt es sich um ein Thermoelement (Typ J oder K), ist die Vorgehensweise eine andere: Hier erzeugt der Sensor eine kleine Spannung im Millivoltbereich, die nur mit einem entsprechend ausgestatteten Multimeter oder Thermometer ausgewertet werden kann. Ein normales Multimeter ohne Thermoelement-Eingang ist dafür nicht geeignet.

Im Zweifelsfall kann ein provisorischer Austausch mit einem baugleichen Ersatzfühler helfen, um Fehlerquelle und Funktion sicher zu identifizieren.

Kann ich einen kalibrierten Rohranlegefühlerr erhalten?

Ja, Sie können unsere Rohranlegefühler direkt mit einer Kalibrierung bestellen. Wir bieten Ihnen sowohl eine ISO-Kalibrierung als auch eine DAkkS akkreditierte Kalibrierung an. Die gewünschte Option wählen Sie direkt auf der Produktseite im Konfigurator aus. Dort können Sie auch die spezifischen Messpunkte festlegen, die für die jeweilige Bauform des Fühlers verfügbar sind

Wie wird der Rohranlegefühler korrekt angeschlossen?

Achten Sie beim Anschluss Ihres Rohranlegefühlers auf die richtige Verdrahtung und Polarität – insbesondere bei Thermoelementen ist die Anschlussrichtung entscheidend für korrekte Messwerte. Die zugehörigen Schaltbilder und Anschlusshinweise finden Sie in der Bedienungsanleitung des jeweiligen Fühlers. Bitte orientieren Sie sich daran, um Messfehler zu vermeiden.

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